Höhere Seinsformen 

Führen wir uns die unermessliche Größe des Kosmos vor Augen, so scheint es völlig vermessen zu glauben, die Spezies Mensch sei eine besonders hoch entwickelte Lebensform. Wir sollten aufhören uns selbst zu überschätzen und zu überhöhen. Wir sind nur eine Stufe, und genauso wie es weniger komplexe Lebewesen gibt, so gibt es auch Seinsformen, die weit komplexer und höher entwickelt sind als wir.

Die Bezeichnung "Außerdirdische" ist im Grund genommen anthropozentrisch und irreführend. Klar kann es menschenähnliche Lebensformen auf erdähnlichen Planeten irgendwo im Kosmos geben. Aber wir reden nicht von Außerirdischen à la Star Trek, die zwar komisch geformte Gesichter haben, aber ansonsten wiedererkennbare Gefühle, Sozialstrukturen, Technologien, und mit denen man auf Augenhöhe Kontakt aufnehmen (oder sie zur Not auch abschießen) kann. Wir reden von "Seinsformen", die uns so weit überlegen sind, wie wir den Schimpansen. Welchen Sinn macht es, wenn die Schimpansen denken würden: "Da kommen komische Wesen in unseren Wald, das sind bestimmt 'Außer-wäldler'." Genauso wenig macht der Begriff "Außerirdische" für die komplexeren Seinsformen Sinn, denn für sie sind Entfernungen in unserer physikalischen Welt möglicherweise völlig unbedeutend. Genauso unbedeutend ist für sie möglicherweise der Unterschied zwischen Materie und Geist. Allen objektiv bewerteten Beobachtungen und Begegnungen nach zu urteilen ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall. 

Einige Kornkreis-Enthusiasten sind der Meinung, dass diese Wesen hier sind, um uns in unserer Entwicklung zu helfen, uns mit höheren Wahrheiten bekannt machen wollen.

Doch bleiben wir beim Bild "Höhere Seinsform - Mensch - Affe": Dann wäre die bescheidenste Spekulation über deren Motive vielleicht:

"Sie wollen testen, ob wir irgendeine Form von Intelligenz besitzen..."